Mauritius Part 4

English version below
Hallo ihr Lieben,
Vierter und damit letzter Teil der Mauritius- Reihe ist da. Eigentlich wollte ich heute mal wieder seit langem ein Outfit hochladen, habe mich dann aber angesichts des mehr als miesen Wetters für ein bisschen Urlaubsstimmung entschieden. Kaum angefangen zu schreiben, habe ich einen Ordner auf meinem Laptop mit super vielen Videos von Mauritius gefunden. Es wird aller Aussicht nach also noch ein Video irgendwann geben.
Aber jetzt erstmal zurück zum eigentlichen Thema dieses Beitrags: Schnorcheln und Delfine.
Ich habe lange überlegt, ob ich etwas dazu schreibe und wenn ja wie, vor allem wie anfangen. Vorab möchte ich erwähnen, dass wir sowohl die Schnorchel- Tour als auch das Schwimmen mit den Delfinen immer in einer Gruppe von maximal sechs Personen gemacht haben, von denen nie mehr als vier Personen gleichzeitig im Wasser waren. Das war uns auch sehr wichtig, da wir die Tiere so wenig wie möglich stören wollten. Das heißt zum einen nicht mit vielen Personen plötzlich in ihren Lebensraum treten und zum anderen nicht mit großen Booten durch das Riff fahren. Solche Touren werden in einer Vielzahl zu besonders günstigen Preisen angeboten, sind aber nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Gäste super strapazierend.
Unsere erste Tour startete morgens um 8 Uhr, als wir mit dem Boot am Hotel abgeholt wurden. Zusammen mit einem Ehepaar ging es dann los. Der Weg führte uns durch das Riff entlang der wunderschönen Küste von Mauritius. Vom Meer aus hat man einfach noch mal einen ganz anderen Blick auf die Strände und die Hotels an der Küste, die man aber eigentlich nicht wirklich sehen kann. Einer der Guides erzählte uns, dass ein paar Fischer eine Delfinfamilie morgens gesehen hätten, der fuhren wir, wenn man so will entgegen. Man konnte richtig merken, dass die Spannung bei jedem auf dem Boot mit jeder weiteren Minute anstieg. Keiner von uns hatte Delfine zuvor in freier Natur gesehen, sondern nur in Filmen. Als dann das Boot immer langsamer wurde und der Fahrer schließlich den Motor ganz ausstellte, dauerte es nicht lange und die ersten Flossen auftauchten.


Im Schwarm schwammen die ersten Delfine um das Boot herum und schienen sich über den neuen Spielgefährten zu freuen. Sie machten gar nicht den Anschein weiterziehen zu wollen, sondern hielten sich lange in der Nähe des Bootes auf. Mein erster Gedanke: Man sind die groß!
Plötzlich gab uns einer der Guides ein Zeichen und es hieß Brillen aufsetzen und ins Wasser springen. Bevor man überhaupt etwas sehen konnte musste man erst circa einen Meter untertauchen und dann eröffnete sich eine blaue Weite in der die Delfine spielerisch umher schwammen. Und ich mittendrin. Viel zu schnell waren auch schon die gut 20 Minuten mit den Delfinen wieder vorbei. Gut, dass die Guides uns erst hinterher erzählten, dass wir in der Zwischenzeit das Riff verlassen hatte und der Meeresgrund hier erst in 100 bis 150 Metern kommen würde. Irgendwann reicht die Kraft nicht mehr aus, um mit ihrem Tempo mithalten zu können. Ein absolut traumhaftes Ereignis, was mich im Nachhinein mehr geprägt hat, als ich eigentlich erwartet hätte und meine Einstellung gegenüber Parks wie SeaWorld noch einmal drastisch verändert hat.
Nach einer kleinen Pause mit Snack auf dem Boot ging es dann wieder zurück ins Riff zum Schnorcheln. Die Vielzahl an Korallen und knallbunten Fischen war atemberaubend. Schaut einfach selber.

Nach guten vier Stunden kamen wir alle wieder super erschöpft am Hotel an. Danach hieß es für uns dann nur noch entspannen im Pool oder im Schatten, da der ein oder andere leichte Sonnenbrand sich bemerkbar machte.

Ich wünsche euch einen schönen Start in die zweite Woche des Jahres und bis zum nächsten Mal.

Xx

Hello my dears,
The fourth and last part of the Mauritius series is here. Actually, I wanted to upload an outfit for a long time now, but then I have decided in view of the more than bad weather for a bit of holiday mood. As soon as I started to write, I found a folder on my laptop with a lot of videos from Mauritius. It will, in all probability, be a video sometime.
But now first back to the actual topic of this post: snorkeling and dolphins.
I’ve been thinking for a long time about whether to write something about it and if so, how to do it. First of all I would like to mention that both the snorkeling tour and swimming with the dolphins have always been in a group of no more than six people, of whom there were never more than four people in the water at the same time. This was very important to us, because we wanted to disturb the animals as little as possible. On the one hand, this does not mean that many people suddenly come into their living space and, on the other hand, they do not drive with big boats through the reef. Such tours are offered in a variety of very affordable prices, but are not only for the animals, but also for the guests super straining.
Our first tour started at 8 o’clock in the morning, when we were picked up by boat at the hotel. Together with a couple, we started. The path took us through the reef along the beautiful coast of Mauritius. From the sea you just have another view of the beaches and the hotels on the coast, but you really can not really see. One of the guides told us that a few fishermen had seen a dolphin family in the morning, which we drove, if you will. You could really see that the tension on each boat increased with every passing minute. None of us had seen dolphins in the wild before, only in movies. When the boat slowed down and the driver finally put out the engine, it was not long before the first fins appeared.
In the swarm the first dolphins swam around the boat and seemed to be happy about the new playmate. They did not seem to want to move on, but stayed for a long time near the boat. My first thought: They are the big ones!
Suddenly one of the guides gave us a sign and it was time to put on glasses and jump into the water. Before you could see anything at all, you had to submerge for about a meter and then opened up a blue expanse in which the dolphins swam playfully around. And me in the middle. Almost too fast, the 20 minutes with the dolphins were over. Good that the guides told us afterwards, that in the meantime we had left the reef and the seabed would only come here in 100 to 150 meters. At some point, the power is no longer enough to keep up with their pace. An absolutely fantastic event, which in retrospect has shaped me more than I would have expected and has drastically changed my attitude towards parks like SeaWorld.
After a little break with a snack on the boat we went back to the reef for snorkeling. The variety of corals and brightly colored fish was breathtaking. Just look yourself.

After a good four hours, we all arrived again super exhausted at the hotel. After that we only had to relax in the pool or in the shade, as one or the other slight sunburn became noticeable.

I wish you a nice start to the second week of the year and see you next time.

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